Evangelische Schule Neuruppin

Sat, 17.11.18

- Grundschule, Oberschule und Gymnasium -

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Schullosung 2018: Einander helfen, um gemeinsam in der Gemeinschaft zu wachsen.


Titel/ÜberschriftInterkulturelle Bildung und Erziehung: Aktion Tagwerk
Ausgangslage/ Situation/ Begründung
Die Evangelische Schule Neuruppin engagiert sich seit ihrer Gründung aus ihrem Schulprofil heraus für soziale Projekte. Ein weiterer Ausgangspunkt ist das Konzept des diakonischen Lernens/ Berufs- und Studienorientierung.
Aufgabe ist es, „die Schülerinnen und Schüler für ethisch-soziale Fragen zu sensibilisieren und Haltungen und Verhaltensweisen einzuüben, die zu einem sinnerfüllten Leben in ihren individuellen und gesellschaftlichen Bezügen helfen.“ (s. Schulprofil der Ev. Schule Neuruppin)
Konkretes bestehendes Angebot
Seit 2004 beteiligt sich die Evangelische Schule Neuruppin an der Kampagne des gemeinnützigen Vereins Aktion Tagwerk „Dein Tag für Afrika“.
Ziel / Absicht
Die Schüler sollen während ihrer Zeit an der Evangelischen Schule Neuruppin auch im Rahmen des Aktionstages aus dem christlichen Ansatz heraus die Erfahrung machen, wie aus eigenem Engagement konkrete Hilfe erwächst. Dabei sollen sie in ihrem Lebensumfeld Partner suchen, die sie dabei altersgerecht unterstützen und für ihren Einsatz entlohnen. So erleben sie, dass soziales Lernen motivierend ist, Spaß macht und sie erfahren, wie bedeutsam es ist, anderen nachhaltig zu helfen.
Rahmenbedingungen
Termine (Beginn/ Ende)
Beteiligte
Verantwortliche
Ressourcen
An einem schulinternen Lehrerfortbildungstag im 2. Schulhalbjahr gehen alle Schüler der Jahrgänge 1 bis 12 allein, in Gruppen oder im Klassenverband arbeiten und spenden ihren Lohn. Die Spendengelder gehen zu unterschiedlichen Teilen in die Kampagne des Vereins Aktion Tagwerk und an die Rubona Secondary School in Uganda (s. „Partnerschaft mit Rubona“).
Die Aufgabe für die Schüler besteht im Vorfeld darin, sich aus ihrem konkreten Lebensumfeld für den „Aktion-Tagwerk“-Tag einen Arbeitgeber zu suchen, der ihnen für ihre Arbeit einen Lohn auszahlt. Auch Dienste in den Familien oder in sozialen Einrichtungen werden von den Schülern gern übernommen und der erarbeitete Betrag gespendet. Daneben organisieren Schüler selbstständig Spendenaktionen in ihrem Wohnort, in ihrer Kirchengemeinde oder in einem Verein. Für die Schüler ist es auch interessant, in welchem Umfang ihre Eltern sie bei der Suche unterstützen.
Es gibt zahlreiche Beispiele: Organisation von Kuchenbasaren, Musizieren auf öffentlichen Plätzen, Erdbeeren pflücken auf dem Gutshof „Lebensräume“, auf Gut Hesterberg Steine vom Feld gesammelt, Einsatz in Betrieben oder sozialen Einrichtungen. Dadurch ergeben sich auch verschiedene Vernetzungen mit den Partnern von 2004 bis heute.
Die Länge des Arbeitstages wird von den Schülern ausgehandelt und entspricht mindestens ihrer Stundenanzahl an dem Tag. Auch die Höhe des Lohnes ist Verhandlungssache zwischen Schülern und „Arbeitgebern“.
Bedeutsam für die Schüler ist es, Vereinbarungen zu treffen. Dazu nutzen sie die Arbeitsverträge oder die Helferkarten, die ihnen die Klassenleiter und Tutoren aushändigen. Das gespendete Geld wird überwiesen oder durch die Klassenleiter und Tutoren eingesammelt. Ein Kollege ist verantwortlich für das Erfassen aller Spenden und die Rückmeldung an die Schulleitung.
Fortbildungsbedarf
Evaluation
Wann ist das Projekt erfolgreich?
Wie wird evaluiert?
Die erarbeiteten Gelder werden zusammengefasst und die Summe wird veröffentlicht. Besondere Schüler- und Gruppenleistungen werden z.B. in einer Andacht gewürdigt. Auch die beachtenswerte Unterstützung durch die Eltern v.a. in den Jahrgängen 1 bis 4 wird hervorgehoben.
Der „Aktion-Tagwerk“-Tag ist erfolgreich, wenn mit dem Geld geholfen werden kann.
 

Letzte redaktionelle Aktualisierung 04.05.2017