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Schullosung 2013: Gemeinsam auf den Weg machen, suchen und verändern
Aufgaben der Sonderschulpädagogin an der Evangelischen Schule Neuruppin
Diagnostik
- Durchführung von informellen und standardisierten Testverfahren sowohl mit ganzen Klassen, in der Kleingruppe als auch individuell als Einzeltest, je nach Problemen der Kinder oder auf Anfrage der Lehrer:
- zu allgemeinen Lernvoraussetzungen (überwiegend Schuleingangsphase 1. und 2. Klasse!)
- speziell bei Problemen im Lesen und Schreiben und Mathematik, Klassenstufen 1-6
(z.B. mit ILEA, SLRT, SLT, HSP, HRT)
- Auswertung der Testverfahren (schriftlich z.B. Gutachten, Entwicklungsberichte, Elterngespräche oder mündlich - Lehrerberatung)
- Beobachtung (Hospitation und Teilungsunterricht)
- Empfehlungen zur weiteren Diagnostik (z.B. sozial - familiäre Anamnese o. psychologische Beratung, medizinische Diagnostik: verschiedene Wahrnehmungsbereiche, (Fein-) Motorik, Hören, Sehen, Sprachentwicklung, Intelligenztestverfahren)
- hier gute Zusammenarbeit mit Psychologen der Ruppiner Kliniken, privat niedergelassenen Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden, mit dem Institut für Rechenschwache Kinder und der Sonderpädagogischen Beratungsstelle Neuruppin
- Organisation von Team- und Elterngesprächen, Teilnahme an Klassenkonferenzen, Gesprächen zur Feststellung von Sonderpädagogischem Förderbedarf
Förderung
- Erstellen von Förder- bzw. individuellen Lernplänen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. diagnostizierter Lese- Rechtschreibschwäche (halbjährlich)
- Beratung und Unterstützung beim Erstellen bzw. Durchführen von individuellen Verhaltensplänen einzelner Schüler in verschiedenen Klassen
- Individuelle Förderstunden (halbjährlich wechselnd):
- Einzel- bzw. Kleingruppenunterricht für Kinder mit Problemen beim Schriftspracherwerb
- hier meist Klassenweise bzw. Klassenübergreifend je Klassenstufe zusammengesetzt, um Verbindung zu Unterrichtsinhalten / differenzierte zusätzliche Übungen / Deutsch zu haben
- aber auch vom Unterrichtsstoff losgelöste spezielle Programme zur Förderung des Lesens / Schreibens / Graphomotorik, Konzentration, für einzelne Kinder / Gruppen (=individuell zusammengesetzt)
- Zusammenstellen von Übungen /Anregungen für das Üben zu Hause
- zukünftig notwendig, angedacht: zusätzliche Förderstunde für Kinder mit Problemen in der Konzentration und Aufmerksamkeit (Kleingruppe, z.B. Marburger Konzentrationstraining)
Elternarbeit
- Teilnahme an bzw. schriftliche Zuarbeit für die regelmäßigen Elterngespräche der Klassenlehrer
- Auswertung von individuellen Testverfahren, Informationen über Lernentwicklungen und weiteren Förderbedarf
- individuell zusätzliche Elterngespräche: Information und Beratung, Empfehlungen (mündlich /schriftlich) für weiterführende Diagnostik und notwendige Therapien bzw. Hilfestellungen (z.B. rechtliche Fragen bei LRS - Nachteilsausgleiche), ggf. mit Klassen- o. Fachlehrern
- Elternabende (bisher leider nur einmal - zu speziellen Fragen und Themen z.B. ADHS, LRS, Übetechniken….) einmal im Jahr geplant (?!)
- Organisation und Koordination von Gesprächen: Lehrer, Eltern, Psychologen, Sonderpädagogin, Schulleitung
Unterstützung der Lehrer (im Unterricht)
- Teilungsstunden: konkret individuelle Hilfen für lernschwache Kinder anbieten
z.B. Arbeit mit Differenzierungsmaterial
- differenzierte Angebote / Begleitung für Kinder mit LRS: z.B. bei Diktaten, Sachkunde- Lesetests, Planarbeit
- Bereitstellung / gemeinsame Erarbeitung von Differenzierungsmaterial
- für Lehrer der Sek I nach Anfrage: Hilfen bei der Testauswahl, -durchführung und
-auswertung von standardisierten Testverfahren Lesen / Schreiben
Zusammenarbeit mit weiterführenden Institutionen
- Psychologische und Sonderpädagogische Beratungsstellen
- Logopädie, Ergotherapie, Ärzten: z.B. HNO, Augenärzte, Allgemeinmediziner
- Institut für Rechenschwache Kinder
- zukünftig wäre gut: Zusammenarbeit auch mit den Kindergärten / im Bereich Vorschule / Elternarbeit bei ersichtlichen Problemen, Beratung bei Förderbedarf
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