Evangelische Schule Neuruppin

Mi, 22.05.13

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Schullosung 2013: Gemeinsam auf den Weg machen, suchen und verändern
England

England

 

 

1 Einleitung

In dieser Arbeit werde ich mich mit England auseinandersetzen. Ich habe mich für das Thema einschieden, da ich schon viel über England gehört habe, aber noch nie dort gewesen bin und mich mal über das Thema informieren wollte, aber sonst nie die Lust oder Zeit gehabt hatte. Im Näheren werde ich mich auf der Physische Geographie, Klima, sowie Natur, Bevölkerung, Bildung und Wirtschaft beziehen.

Die Geschichte werde ich nicht mit einbeziehen da ich die Geschichte nicht so interessant finde.

England ist nicht nur ein Teil von Großbritannien sonder auch der größte Teil und zusammen mit Schottland und Wales bilden sie das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland.

England liegt im südlichem Teil von Großbritannien und grenzt im Norden an Schottland. Im Westen lehnt sich Wales an England und im Osten grenzt die Nordsee und Straße von Dover England ein. Der westlichste Punkt von England liegt im Westen von der schönen Landschaft Cornwall (Bild 2) und heißt Land’s End.

Englands Gesamtfläche beträgt 130 423 Quadratkilometer, das sind dann insgesamt 57 Prozent der Fläche von Großbritannien. Zu England gehören ebenfalls die Region der im Südwesten vorgelagerten Scillly-Inslen die vor der Südküste gelegene Isle of Wight sowie die Isle of Man in der Irischen See zwischen England und Nordirland.

 

2 Physische Geographie

Die stark gegliederte Küste ist eines der Hauptmerkmale Englands im Bezug auf die Physische Geographie. In England gibt es eine Vielfalt unterschiedlicher Naturräume. Die höher gelegenen Regionen zum Beispiel  der Pennines erstreckt sich in Nordengland. Sie besteht aus mehreren Ketten, die sich von den Cheviot Hills bis nach Süden zum Peak District nördlich des Flusstales des Trent erstrecken. Der höchste Berg (Erhebung) Englands ist der im Lake District gelegene Scafell Pike (978 Meter).

Die Region zwischen der Grenze Wales, den südlichen Ausläufern der Pennines und dem Bristolkanal wird von Hügelland eingenommen. An dieses Gebiet schließen nach Osten in Mittelengland die Midlands an. Der flachste Teil Englands liegt östlich der Pennines und der Midlands. Er verläuft von den Yorkshire nach Lincolnshire bis zum fruchtbaren Ackerland East Anglias.

                                                                                                                                                 

Cornwall und Devon auf der Halbinsel im Südwesten werden von Hochländern und Mooren geprägt. Das höchste Hochland in diesem Bereich ist Dartmoor (bis 622 Meter hoch). Das Gebiet zählt zu den rauesten Gegenden Englands. Das Landschaftsbild Südenglands wird von verschiedenen Hügelketten geprägt. Dazu gehören die Mendip Hills, die Cotswold Hills, die Chiltern Hills und die Downs, eine aus Kalk aufgebaute Hügelkette im Südosten Englands. Die South Downs treffen in der Nähe von Brighton auf die Küste, die North Downs bei Dover, wo sie in den berühmten weißen Klippen enden (Bild 3).

 

2.1 Klima

Das Klima Englands ist aufgrund der Nähe zu angrenzenden Meeren und vor allem des Golfstroms für die Breitenlage relativ mild. Die Jahresschwankungen der Temperatur sind entsprechend gering. Die mittlere Jahrestemperatur bewegt sich zwischen 11,1 °C im Süden und 8,9 °C im Nordosten. Die mittleren Temperaturen liegen im Juli um 16,1 °C, im Januar um 4,4 °C. In London liegen die entsprechenden Werte bei 14 °C bzw. 7,2 °C.

Der mittlere Jahresniederschlag beträgt landesweit etwa 760 Millimeter; regenreichster Monat ist der Oktober. Die Westküste erhält mehr Niederschlag als die Ostküste. Im Winter kann überall in England Schnee fallen. Am häufigsten schneit es im nördlichen Teil der Pennines, da sie etwas höher gelegen sind.

 

2.2 Flora und Fauna

In den Tiefländern Englands wachsen Eichen und Buchen, in den bergigen Gegenden Kiefern und Birken. Jahrhundertlange Abholzung führte dazu, dass heute nur noch 7 Prozent der Gesamtfläche des Landes mit Wald bedeckt sind. Durch Wiederaufforstungsprogramme wurde die Waldfläche seit dem 2. Weltkrieg vergrößert. Im Südwesten Englands gibt es Heideland (moorlands) mit Heidekraut, Ginster, Vogel- und Blaubeeren eine durch Weidetätigkeit und Brandrodung entstandene Kulturlandschaft, in feuchten Lagen des Berglandes.

Die Säugetierfauna entspricht weitgehend der Mitteleuropas. Zu den Wild gehören Rothirsche und Rehe sowie die eingebürgerten Damhirsche, ausgerottet sind Wildschweine. In Exmoor und im New Forest gibt es halbwilde Ponys. Im Süden wurde das Benett-Känguru eingebürgert. An den Küsten leben Seehunde und Kegelrobben. Aufgrund der langen Küstenlinien gibt es zahlreiche Arten von Meeresvögeln, im Heideland kommen Moorschneehühner (Bild 1) vor.

                                                                                                                                                 

2.3 Natur- und Denkmalschutz

Die hierfür zuständigen Regierungsleute sind in England die Countryside Commission und das English Heritage. Anfang der neunziger Jahre waren sie für die 22 Prozent der Landesfläche verantwortlich, die als Naturparks oder Gebiete außergewöhnlicher natürlicher Schönheit ausgewiesen waren. Auch eine Reihe ehrenamtlicher Organisationen befassen sich mit dem Naturschutz. Eine davon ist der National Trust, der sich dem Schutz großer Küstenabschnitte Englands sowie vieler Gebäude widmet. Der Schutz der wild lebenden Tiere wird hauptsächlich durch den Wildlife and Countryside Act von 1981 sichergestellt. Für bedrohte Tierarten wurden Schutzprogramme durchgeführt. In England gibt es etwa 200 staatlich geförderte Naturschutzgebiete. Diese umfassen auch die Küstennaturschutzgebiete. Eine Vielzahl von Naturschutzgebieten wurden von freiwilligen Körperschaften wie der Royal Society for the Protection of Birds, der europaweit größten ehrenamtlichen Naturschutzorganisation, gegründet.

 

3 Bevölkerung

England hat 48,9 Millionen Einwohner. Dies entspricht mehr als 83 Prozent der Gesamtbevölkerung von Großbritannien und Nordirland. Die Bevölkerungsdichte von rund 380 Menschen pro Quadratkilometer ist die höchste des Staates und eine der höchsten der Welt.

Der überwiegende Teil der englischen Bevölkerung stammt wie der Britischen Inseln im Allgemeinen von den Kelten, den Völkern der Iberischen Halbinsel sowie von den späteren Eroberern der Inseln, den Römern, Angeln und Sachsen, Dänen und Normannen ab. Seit 1950 nahm die ethnische Vielfalt in England – insbesondere in den großen Städten – durch Einwanderer aus Südasien und der Karibik zu. Zu den zahlreichen weiteren Volksgruppen gehören Chinesen, Ost- und Südeuropäer, Vietnamesen sowie Menschen aus Ost- und Westafrika wo zum Beispiel in London  schon  ca. 1 Millionen leben.

 

3.1 Wichtige Städte

Die wichtigste Stadt in England ist London da sie die Hauptstadt von England und Großbritannien ist. Weiter große Städte Birmingham (1,01 Millionen), Liverpool (439 000), Manchester (440 000) und Bristol (381 000).

                                                                                                                                                    

3.1.1 London

Hauptstadt des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland, im  Süden von Englands, mit 7.122 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 1580 Quadratkilometern ist sie einer der größten Städte der Erde. Londons Innenstadt (City of London) hat eine Größe von 2,7 Quadratkilometern und zusammen mit den 32 anderen Bezirken ist es das Ballungsgebiet Groß-London. London liegt im Londoner Becken auf beiden Ufern der Themse 75 Kilometer oberhalb ihrer Mündung.

London ist der königliche Sitz der Regierung, des Parlaments, sowie der zentralen Gerichtshöfe und Behörden. Die älteste Universität ist die University of London die 1836 gegründet. Es gibt noch viele andere Universitäten, elf Kunsthochschulen da ist die bekannteste die Royal College of Art, weiterhin gibt es noch acht Hochschulen für Musik und Theater.

Der wichtigste Wirtschaftssektor ist der Dienstleistungsbereich, da London eine der bedeutenden Finanzmetropole (524  ausländische Banken und Börsen) und Sitz vieler Versicherungen ist. Dies alles spielt sich im Mittelpunkt von London ab City of London. Die Industrie hat in London ebenfalls eine hohen Standpunkt zum Beispiel die Diamantenschleiferei (Hatton Gardens) die sogar im inneren der Stadt liegt, während andere Industriezweige an den Standrand in neue Industriezonen verlegt wurden. Weiterhin haben sich am Ufer der Themse flussabwärts Zement-, Papier-, und Autoindustrie angesiedelt.

Der Verkehr in der Innenstadt wird durch U-Bahn die schon seit 1890 besteht und seit 1999 eine Streckenlänge von 391 Kilometern hat, davon 171 Kilometer im Untergrund, mit 294 Stationen, durch Busse, Taxis und Omnibussen bewältigt.

Dann gibt es noch acht Fernbahnhöfe die mit einer Buslinie verbunden sind. Im Weltflugverkehr ist London ganz vorne mit dabei durch die internationalen Flughäfen Heathrow, Gatwick, Stansted und seit 1987 bestehenden City Airport.

 

3.2 Sprache

In England spricht man Englisch, die Verwaltungssprache Großbritanniens. Zudem gibt es in England zahlreiche regionale Dialekte, die zum Teil erheblich vom Standardenglisch abweichen. Durch die Einwanderung von Großbritannien und anderen Ländern gibt es auch noch anderen Sprachen. 

                                                                                                                                             

4 Bildungswesen

In England und Wales werden über 90 Prozent der Grund- und weiterführenden Schulen vollständig durch öffentliche Gelder finanziert. Die restlichen Schulen sind größtenteils Privatschulen, die meist von einer Kirche geführt werden. Rund 7 Prozent der Kinder besuchen unabhängige gebührenpflichtige Schulen.

Der Wechsel von der Grund- auf eine weiterführende Schule vollzieht sich im Alter von elf Jahren. Einige regionale Schulbehörden nehmen jedoch eine Drittelung der Schulzeit vor: eine Unterstufe (für Schüler zwischen fünf und acht bis zehn Jahren) eine Mittelstufe (für acht- bzw. zehnjährige bis 14-jährige Schüler) und eine Oberstufe (für 14- bis 18-jährige Schüler).

Körperlich oder geistig behinderte Kinder erhalten in der normalen Schule besondere Hilfen oder besuchen Ganztags- oder Internatssonderschulen.

 

4.1 Universitäten und Hochschulen

Von den 120 Hochschulen sind 90 Universitäten (Bild 4). Vor 1992 waren 34 der Universitäten polytechnische Oberschulen, die per Gesetz den Universitätsstatus erhielten.

 

5 Wirtschaft

Die Wirtschaft Englands wird in erster Linie von der Dienstleistungsbranche und der verarbeitenden Industrie dominiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 1 424 Milliarden US-Dollar (1999). Davon entfielen 70,9 Prozent auf den Dienstleistungssektor, 27,8 Prozent auf die Industrie und 1,2 Prozent auf die Landwirtschaft. Das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt errechnet sich zu 23 590 US-Dollar.

Die Struktur des Arbeitsmarktes hat sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts grundlegend gewandelt. 73 Prozent der Angestellten sind heute in der Dienstleistungsbranche tätig, im Jahr 1955 waren es nur rund ein Drittel. Die verarbeitende Industrie, 1955 mit 42 Prozent der Beschäftigten noch der größte Arbeitgeber, bietet heute nur noch 25 Prozent eine Beschäftigung. Seit Mitte der fünfziger Jahre hat die Zahl der Frauen, die nicht im Haus arbeiten, deutlich zugenommen. Heute beträgt der Frauenanteil an der arbeiteten Bevölkerung 44,2 Prozent. Jüngere Entwicklungen sind beispielsweise die Erweiterung der Teilzeitbeschäftigungen und eine Zunahme an zeitlich befristeten Arbeitsverhältnissen anstelle einer dauerhaften Anstellung.

     

Der Warenhandel macht nur einen Teil des britischen Gesamthandels aus. Der Dienstleistungssektor, mit Finanzdienstleistungen und Tourismus, zusammen aus Kapitaleinlagen und weitere immaterielle Werte, die auch als unsichtbare Einkünfte bezeichnet werden, sind für die englische Wirtschaft ebenso wichtig wie der Handel mit materiellen Gütern mit anderen Ländern.

Der Einfluss der Gewerkschaften in England nahm seit 1980 dramatisch ab. Der Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt, einschließlich der Rückgang bei der verarbeitenden Industrie und der Zunahme an Teilzeitarbeitenden haben die Mitgliederzahlen der Gewerkschaften sinken lassen.

 

5.1 Landwirtschaft

Fast die hälfte der Landes wird für Weideland genutzt, 25 Prozent Anbaufläche für Weizen, Gerste, Raps, Zuckerrüben genutzt. Der Landwirtschaftssektor bietet 2 Prozent der Bevölkerung einen Arbeitsplatz und trägt nur minimal zum Bruttoinlandsprodukt bei. Er erreicht jedoch eine hohe Effektivität und Produktivität. So kann England immer noch fast 60 Prozent seines Bedarfs an sämtlichen Nahrungsmitteln und Tierfuttermitteln selbst decken, im Bereich der im eigenen Land produzierbaren Nahrungs- und Futtermittel beträgt die Selbstversorgungsquote sogar über 70 Prozent.

Das Auftreten der Rinderseuche (BSE) und die mögliche Übertragbarkeit der Krankheit auf den Menschen führten unter den europäischen Verbrauchern zu großem Misstrauen gegenüber britischem Rindfleisch. Die EU verhängte im April 1995 ein Ausfuhrverbot gegen britisches Rindfleisch. Auf dem europäischen Festland traten unter Rindern britischer Herkunft ebenfalls Fälle von BSE auf, Tausende von Rindern wurden vernichtet. Das Importverbot für britisches Rindfleisch wurde von der EU im Juli 1999 teilweise aufgehoben.

Der Ackerbau konzentriert sich vor allem auf Ost- und Südmittelengland. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Weizen, Gerste, Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln und Hafer. Die hohe Produktivität in diesem Bereich wird durch die Bewirtschaftung großer Felder erzielt, Hecken als Feldbegrenzungen wurden gerodet, sowie durch einen hohen Mechanisierungsgrad der Arbeit und den intensiven Einsatz von Düngemitteln. Aber mit der Zeit hat sich ein neuer Trend gesetzt, die Reduzierung des Chemikalieneinsatzes in der Landwirtschaft, teils als Folge des neuen Verbraucherbewusstseins, teils aus Kostengründen.

                                                                                                                                                  

5.2 Forstwirtschaft und Fischerei

Die häufigsten Bäume sind Eichen, Buchen Eschen und Ulmen eher selten sind Kiefern und Birken. Aufgrund hoher Waldrohdung in den frühen fünfziger Jahren wird heute immer für neue Nachpflanzung gesorgt. Aber trotz dieser Nachpflanzung wird zu wenig Holz gewonnen.

Für die Wirtschaft einzelner Gebiete im Südwesten Englands ist die Fischerei immer noch von Bedeutung und stellt in einigen Hafenstädten einen wichtigen Beschäftigungszweig dar. 1999 wurden 999 000 Tonnen Meerestiere gefangen, vor allem Makrelen, Kabeljaue, Schellfische, Seeteufel, Seehechte, Schollen, Flundern, Heringe und Schalentiere. Die für den Handel wichtigsten Süßwasserfische sind Lachse, Forellen und Aale.

England und das ganze Vereinigte Königreich traf es besonders schwer mit den Fischfangquoten, da die Fischereipolitik auf grund der Überfischung Fangquoten festlegen musste. Daraufhin mussten einige Fischerbote im Hafen bleiben und einige konnten gar nicht mehr aufs Meer fahren, obwohl das Vereinigte Königreich die größte Fischfangflotte hatte und somit hat die Regierung versucht durch finanzielle Anreize Fischer von ihren Beruf abzulösen.

 

5.3 Industrie

Etwa ein Drittel (um 30 Prozent) aller Erwerbstätigen in England sind heute in der verarbeitenden Industrie beschäftigt. Die Nichteisenmetallindustrie Englands gehört zu den besten Europas. In der Eisen- und Stahlindustrie, dem Schiffbau und der Luftfahrtindustrie sind viele Staatliche Betriebe mittlerweile wieder ganz oder fast Privat geworden. Einige traditionelle Industriezweige wie beispielsweise die Textil- und Bekleidungsindustrie haben ihre frühere wirtschaftliche Bedeutung verloren. Dafür gelten die elektrotechnische- und Elektronikindustrie sowie die chemische Industrie als Wachstumsbranche. Gemessen an den erzielten Einkünften sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, die Baustoffherstellung, die Glas- und Keramikindustrie sowie der Tourismus ebenfalls wichtig.

 

5.4 Währung und Banken

Die Landeswährung in England ist das Pfund Sterling  (1 Pfund = 100 Pence, 1Pfund = 1.56 Euro). Es gab ein Umstellung von 1968 (Shillling) bis 1971. Das Pfund wurde im Juni 1972 mit flexiblem Wechselkurs gegen den Dollar und andere Währungen freigegeben.

     

Die Bank von England, gegründet 1694, wurde 1946 verstaatlicht. Sie ist die Zentralnotenbank für England und Wales. Verschiedene Banken in Schottland und Nordirland haben daneben das Recht, in beschränktem Umfang Banknoten auszugeben. Großbritannien verfügt außerdem über etwa 13 große Geschäftsbanken mit mehr als 10000 Zweigstellen im In- und Ausland. Finanzdienstleistungen werden auch von der Post, den Sparkassen ausgeführt.

 

5.5 Verkehrswesen

Der Straßenverkehr bildet den wichtigsten Bereich des englischen Verkehrssystems. Das öffentliche Straßennetz im Vereinigten Königreich ist allerdings unterschiedlich gut ausgebaut: Über 71 Prozent des gesamten Straßennetzes und fast 85 Prozent des Autobahnnetzes liegen in England. Das Straßennetz von Großbritannien hat eine Gesamtlänge von 371 913 Kilometern davon sind 3226 Kilometer Autobahn. In England herrscht Linksverkehr. Von allen 1000 Einwohnern haben 418 ein Kraftfahrzeug.

Die Verwirklichung einer festen Landverbindung zwischen England und Europa, wurde im 20. Jahrhundert Wirklichkeit. Ende des 19. Jahrhunderts begannen Arbeiten an einem Tunnel unter dem Ärmelkanal. Das Vorhaben wurde im Lauf der Zeit mit zum Teil länger andauernden Unterbrechungen mehrmals wieder angefangen zuletzt 1987. 1990 gelang nach drei Jahren Arbeit die Fertigstellung eines Hilfstunnels. Die eigentliche Konstruktion mit zwei Tunnelröhren verbindet die Städte Folkestone und Calais und besitzt eine Länge von 52 Kilometern. Die Baukosten betrugA über 16 Milliarden US-Dollar. Der Gesamttunnel verläuft 130 Meter unterhalb des Meeresspiegels und wurde 1993, über ein Jahr später als geplant, fertig gestellt.

 

                                        Cornwell

 

 

 

Kreidefelsen von Dover                

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

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Letzte redaktionelle Aktualisierung 20.07.2008