Schullosung 2013: Gemeinsam auf den Weg machen, suchen und verändern
England
England

1 Einleitung
In dieser Arbeit werde ich mich mit England
auseinandersetzen. Ich habe mich für das Thema einschieden, da ich schon viel
über England gehört habe, aber noch nie dort gewesen bin und mich mal über das
Thema informieren wollte, aber sonst nie die Lust oder Zeit gehabt hatte. Im
Näheren werde ich mich auf der Physische Geographie, Klima, sowie Natur,
Bevölkerung, Bildung und Wirtschaft beziehen.
Die Geschichte werde ich nicht mit einbeziehen
da ich die Geschichte nicht so interessant finde.
England ist nicht nur ein Teil von
Großbritannien sonder auch der größte Teil und zusammen mit Schottland und Wales
bilden sie das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland.
England liegt im südlichem Teil von
Großbritannien und grenzt im Norden an Schottland. Im Westen lehnt sich Wales an
England und im Osten grenzt die Nordsee und Straße von Dover England ein. Der
westlichste Punkt von England liegt im Westen von der schönen Landschaft
Cornwall (Bild 2) und heißt Land’s End.
Englands Gesamtfläche beträgt 130 423
Quadratkilometer, das sind
dann insgesamt 57 Prozent der Fläche von Großbritannien. Zu
England gehören
ebenfalls die Region der im Südwesten vorgelagerten Scillly-Inslen die vor der
Südküste gelegene Isle of Wight sowie die Isle of Man in der Irischen See
zwischen England und Nordirland.
2 Physische Geographie
Die stark gegliederte Küste ist eines der
Hauptmerkmale Englands im Bezug auf die Physische Geographie. In England gibt es
eine Vielfalt unterschiedlicher Naturräume. Die höher gelegenen Regionen zum
Beispiel der
Pennines erstreckt sich in Nordengland.
Sie besteht aus mehreren Ketten, die sich von den Cheviot Hills bis nach Süden
zum Peak District nördlich des Flusstales des
Trent
erstrecken. Der höchste Berg (Erhebung) Englands ist der im
Lake District
gelegene Scafell Pike (978 Meter).
Die Region zwischen der Grenze Wales, den
südlichen Ausläufern der Pennines und dem Bristolkanal wird von Hügelland
eingenommen. An dieses Gebiet schließen nach Osten in Mittelengland die Midlands
an. Der flachste Teil Englands liegt östlich der Pennines und der Midlands. Er
verläuft von den Yorkshire nach Lincolnshire bis zum fruchtbaren Ackerland East
Anglias.
Cornwall
und Devon
auf der Halbinsel im Südwesten werden von Hochländern und Mooren geprägt. Das
höchste Hochland in diesem Bereich ist
Dartmoor
(bis 622 Meter hoch). Das Gebiet zählt zu den rauesten Gegenden Englands. Das
Landschaftsbild Südenglands wird von verschiedenen Hügelketten geprägt. Dazu
gehören die Mendip Hills, die Cotswold Hills, die
Chiltern Hills
und die Downs, eine aus Kalk aufgebaute Hügelkette im Südosten Englands. Die
South Downs treffen in der Nähe von
Brighton
auf die Küste, die North Downs bei
Dover,
wo sie in den berühmten weißen Klippen enden (Bild 3).
2.1 Klima
Das Klima Englands ist aufgrund der Nähe zu
angrenzenden Meeren und vor allem des
Golfstroms
für die Breitenlage relativ mild. Die Jahresschwankungen der Temperatur sind
entsprechend gering. Die mittlere Jahrestemperatur bewegt sich zwischen 11,1 °C
im Süden und 8,9 °C im Nordosten. Die mittleren Temperaturen liegen im Juli um
16,1 °C, im Januar um 4,4 °C. In London liegen die entsprechenden Werte bei
14 °C bzw. 7,2 °C.
Der mittlere Jahresniederschlag beträgt
landesweit etwa 760 Millimeter; regenreichster Monat ist der Oktober. Die
Westküste erhält mehr Niederschlag als die Ostküste. Im Winter kann überall in
England Schnee fallen. Am häufigsten schneit es im nördlichen Teil der Pennines,
da sie etwas höher gelegen sind.
2.2 Flora und Fauna
In den Tiefländern Englands wachsen Eichen und
Buchen, in den bergigen Gegenden Kiefern und Birken. Jahrhundertlange Abholzung
führte dazu, dass heute nur noch 7 Prozent der Gesamtfläche des Landes mit Wald
bedeckt sind. Durch Wiederaufforstungsprogramme wurde die Waldfläche seit dem
2. Weltkrieg vergrößert. Im Südwesten Englands gibt es Heideland (moorlands)
mit Heidekraut, Ginster, Vogel- und Blaubeeren eine durch Weidetätigkeit und
Brandrodung entstandene Kulturlandschaft, in feuchten Lagen des Berglandes.
Die Säugetierfauna entspricht weitgehend der
Mitteleuropas. Zu den Wild gehören Rothirsche und Rehe sowie die eingebürgerten
Damhirsche, ausgerottet sind Wildschweine. In Exmoor und im New Forest gibt es
halbwilde Ponys. Im Süden wurde das Benett-Känguru eingebürgert. An den Küsten
leben Seehunde und Kegelrobben. Aufgrund der langen Küstenlinien gibt es
zahlreiche Arten von Meeresvögeln, im Heideland kommen Moorschneehühner (Bild 1)
vor.
2.3 Natur- und Denkmalschutz
Die hierfür zuständigen Regierungsleute sind in
England die Countryside Commission und das English Heritage.
Anfang der neunziger Jahre waren sie für die 22 Prozent der Landesfläche
verantwortlich, die als Naturparks oder Gebiete außergewöhnlicher natürlicher
Schönheit ausgewiesen waren. Auch eine Reihe ehrenamtlicher Organisationen
befassen sich mit dem Naturschutz. Eine davon ist der National Trust, der
sich dem Schutz großer Küstenabschnitte Englands sowie vieler Gebäude widmet.
Der Schutz der wild lebenden Tiere wird hauptsächlich durch den Wildlife and
Countryside Act von 1981 sichergestellt. Für bedrohte Tierarten wurden
Schutzprogramme durchgeführt. In England gibt es etwa 200 staatlich geförderte
Naturschutzgebiete. Diese umfassen auch die Küstennaturschutzgebiete. Eine
Vielzahl von Naturschutzgebieten wurden von freiwilligen Körperschaften wie der
Royal Society for the Protection of Birds, der europaweit größten
ehrenamtlichen Naturschutzorganisation, gegründet.
3 Bevölkerung
England hat 48,9 Millionen Einwohner. Dies
entspricht mehr als 83 Prozent der Gesamtbevölkerung von Großbritannien und
Nordirland. Die Bevölkerungsdichte von rund 380 Menschen pro Quadratkilometer
ist die höchste des Staates und eine der höchsten der Welt.
Der überwiegende Teil der englischen Bevölkerung stammt
wie der Britischen Inseln im Allgemeinen von den Kelten, den Völkern der
Iberischen Halbinsel sowie von den späteren Eroberern der Inseln, den Römern,
Angeln und Sachsen, Dänen und Normannen ab. Seit 1950 nahm die ethnische
Vielfalt in England – insbesondere in den großen Städten – durch Einwanderer aus
Südasien und der Karibik zu. Zu den zahlreichen weiteren Volksgruppen gehören
Chinesen, Ost- und Südeuropäer, Vietnamesen sowie Menschen aus Ost- und
Westafrika wo zum Beispiel in London schon ca. 1 Millionen leben.
3.1 Wichtige Städte
Die wichtigste Stadt in England ist London da
sie die Hauptstadt von England und Großbritannien ist. Weiter große Städte
Birmingham (1,01 Millionen), Liverpool (439 000), Manchester (440 000) und
Bristol (381 000).
3.1.1 London
Hauptstadt des Vereinigten Königreichs von
Großbritannien und Nordirland, im Süden von Englands, mit 7.122 Millionen
Einwohnern und einer Fläche von 1580 Quadratkilometern ist sie einer der größten
Städte der Erde. Londons Innenstadt (City of London) hat eine Größe von
2,7 Quadratkilometern und zusammen mit den 32 anderen Bezirken ist es das
Ballungsgebiet Groß-London. London liegt im Londoner Becken auf beiden Ufern der
Themse 75 Kilometer oberhalb ihrer Mündung.
London ist der königliche Sitz der Regierung,
des Parlaments, sowie der zentralen Gerichtshöfe und Behörden. Die älteste
Universität ist die University of London die 1836 gegründet. Es gibt noch
viele andere Universitäten, elf Kunsthochschulen da ist die bekannteste die
Royal College of Art, weiterhin gibt es noch acht Hochschulen für Musik und
Theater.
Der wichtigste Wirtschaftssektor ist der
Dienstleistungsbereich, da London eine der bedeutenden Finanzmetropole (524
ausländische Banken und Börsen) und Sitz vieler Versicherungen ist. Dies alles
spielt sich im Mittelpunkt von London ab City of London. Die Industrie
hat in London ebenfalls eine hohen Standpunkt zum Beispiel die
Diamantenschleiferei (Hatton Gardens) die sogar im inneren der Stadt
liegt, während andere Industriezweige an den Standrand in neue Industriezonen
verlegt wurden. Weiterhin haben sich am Ufer der Themse flussabwärts Zement-,
Papier-, und Autoindustrie angesiedelt.
Der Verkehr in der Innenstadt wird durch U-Bahn
die schon seit 1890 besteht und seit 1999 eine Streckenlänge von 391 Kilometern
hat, davon 171 Kilometer im Untergrund, mit 294 Stationen, durch Busse, Taxis
und Omnibussen bewältigt.
Dann gibt es noch acht Fernbahnhöfe die mit
einer Buslinie verbunden sind. Im Weltflugverkehr ist London ganz vorne mit
dabei durch die internationalen Flughäfen Heathrow, Gatwick, Stansted und
seit 1987 bestehenden City Airport.
3.2 Sprache
In England spricht man
Englisch,
die Verwaltungssprache Großbritanniens. Zudem gibt es in England zahlreiche
regionale Dialekte, die zum Teil erheblich vom Standardenglisch abweichen. Durch
die Einwanderung von Großbritannien und anderen Ländern gibt es auch noch
anderen Sprachen.
4 Bildungswesen
In England und Wales werden über 90 Prozent der
Grund- und weiterführenden Schulen vollständig durch öffentliche Gelder
finanziert. Die restlichen Schulen sind größtenteils Privatschulen, die meist
von einer Kirche geführt werden. Rund 7 Prozent der Kinder besuchen unabhängige
gebührenpflichtige Schulen.
Der Wechsel von der Grund- auf eine weiterführende Schule
vollzieht sich im Alter von elf Jahren. Einige regionale Schulbehörden nehmen
jedoch eine Drittelung der Schulzeit vor: eine Unterstufe (für Schüler zwischen
fünf und acht bis zehn Jahren) eine Mittelstufe (für acht- bzw. zehnjährige bis
14-jährige Schüler) und eine Oberstufe (für 14- bis 18-jährige Schüler).
Körperlich oder geistig behinderte Kinder
erhalten in der normalen Schule besondere Hilfen oder besuchen Ganztags- oder
Internatssonderschulen.
4.1 Universitäten und Hochschulen
Von den 120 Hochschulen sind 90 Universitäten
(Bild 4). Vor 1992 waren 34 der Universitäten polytechnische Oberschulen, die
per Gesetz den Universitätsstatus erhielten.
5 Wirtschaft
Die Wirtschaft Englands wird in erster Linie
von der
Dienstleistungsbranche und der
verarbeitenden Industrie dominiert. Das
Bruttoinlandsprodukt
(BIP) beträgt 1 424 Milliarden US-Dollar (1999). Davon entfielen 70,9 Prozent
auf den Dienstleistungssektor, 27,8 Prozent auf die Industrie und 1,2 Prozent
auf die Landwirtschaft. Das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt errechnet sich zu
23 590 US-Dollar.
Die Struktur des Arbeitsmarktes hat sich gegen
Ende des 20. Jahrhunderts grundlegend gewandelt. 73 Prozent der Angestellten
sind heute in der Dienstleistungsbranche tätig, im Jahr 1955 waren es nur rund
ein Drittel. Die verarbeitende Industrie, 1955 mit 42 Prozent der Beschäftigten
noch der größte Arbeitgeber, bietet heute nur noch 25 Prozent eine
Beschäftigung. Seit Mitte der fünfziger Jahre hat die Zahl der Frauen, die nicht
im Haus arbeiten, deutlich zugenommen. Heute beträgt der Frauenanteil an der
arbeiteten Bevölkerung 44,2 Prozent. Jüngere Entwicklungen sind beispielsweise
die Erweiterung der Teilzeitbeschäftigungen und eine Zunahme an zeitlich
befristeten Arbeitsverhältnissen anstelle einer dauerhaften Anstellung.
Der Warenhandel macht nur einen Teil des
britischen Gesamthandels aus. Der Dienstleistungssektor, mit
Finanzdienstleistungen und Tourismus, zusammen aus Kapitaleinlagen und weitere
immaterielle Werte, die auch als unsichtbare Einkünfte bezeichnet werden, sind
für die englische Wirtschaft ebenso wichtig wie der Handel mit materiellen
Gütern mit anderen Ländern.
Der Einfluss der Gewerkschaften in England nahm
seit 1980 dramatisch ab. Der Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt, einschließlich
der Rückgang bei der verarbeitenden Industrie und der Zunahme an
Teilzeitarbeitenden haben die Mitgliederzahlen der Gewerkschaften sinken lassen.
5.1 Landwirtschaft
Fast die hälfte der Landes wird für Weideland
genutzt, 25 Prozent Anbaufläche für
Weizen, Gerste, Raps,
Zuckerrüben genutzt. Der
Landwirtschaftssektor bietet 2 Prozent der Bevölkerung einen Arbeitsplatz und
trägt nur minimal zum Bruttoinlandsprodukt bei. Er erreicht jedoch eine hohe
Effektivität und Produktivität. So kann England immer noch fast 60 Prozent
seines Bedarfs an sämtlichen Nahrungsmitteln und Tierfuttermitteln selbst
decken, im Bereich der im eigenen Land produzierbaren Nahrungs- und Futtermittel
beträgt die Selbstversorgungsquote sogar über 70 Prozent.
Das Auftreten der Rinderseuche (BSE) und die
mögliche Übertragbarkeit der Krankheit auf den Menschen führten unter den
europäischen Verbrauchern zu großem Misstrauen gegenüber britischem Rindfleisch.
Die EU verhängte im April 1995 ein Ausfuhrverbot gegen britisches Rindfleisch.
Auf dem europäischen Festland traten unter Rindern britischer Herkunft ebenfalls
Fälle von BSE auf, Tausende von Rindern wurden vernichtet. Das Importverbot für
britisches Rindfleisch wurde von der EU im Juli 1999 teilweise aufgehoben.
Der Ackerbau konzentriert sich vor allem auf
Ost- und Südmittelengland. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Weizen, Gerste,
Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln und Hafer. Die hohe Produktivität in diesem
Bereich wird durch die Bewirtschaftung großer Felder erzielt, Hecken als
Feldbegrenzungen wurden gerodet, sowie durch einen hohen Mechanisierungsgrad der
Arbeit und den intensiven Einsatz von Düngemitteln. Aber mit der Zeit hat sich
ein neuer Trend gesetzt, die Reduzierung des Chemikalieneinsatzes in der
Landwirtschaft, teils als Folge des neuen Verbraucherbewusstseins, teils aus
Kostengründen.
5.2 Forstwirtschaft und Fischerei
Die häufigsten Bäume sind Eichen, Buchen Eschen
und Ulmen eher selten sind Kiefern und Birken. Aufgrund hoher Waldrohdung in den
frühen fünfziger Jahren wird heute immer für neue Nachpflanzung gesorgt. Aber
trotz dieser Nachpflanzung wird zu wenig Holz gewonnen.
Für die Wirtschaft einzelner Gebiete im
Südwesten Englands ist die Fischerei immer noch von Bedeutung und stellt in
einigen Hafenstädten einen wichtigen Beschäftigungszweig dar. 1999 wurden
999 000 Tonnen Meerestiere gefangen, vor allem Makrelen, Kabeljaue,
Schellfische, Seeteufel, Seehechte, Schollen, Flundern, Heringe und
Schalentiere.
Die für den Handel
wichtigsten Süßwasserfische sind Lachse, Forellen und Aale.
England und das ganze
Vereinigte Königreich traf es besonders schwer mit den Fischfangquoten, da die
Fischereipolitik auf grund der Überfischung Fangquoten festlegen musste.
Daraufhin mussten einige Fischerbote im Hafen bleiben und einige konnten gar
nicht mehr aufs Meer fahren, obwohl das Vereinigte Königreich die größte
Fischfangflotte hatte und somit hat die Regierung versucht durch finanzielle
Anreize Fischer von ihren Beruf abzulösen.
5.3 Industrie
Etwa ein Drittel (um 30 Prozent) aller
Erwerbstätigen in England sind heute in der verarbeitenden Industrie
beschäftigt. Die Nichteisenmetallindustrie Englands gehört zu den besten
Europas. In der Eisen- und Stahlindustrie, dem Schiffbau und der
Luftfahrtindustrie sind viele Staatliche Betriebe mittlerweile wieder ganz oder
fast Privat geworden. Einige traditionelle Industriezweige wie beispielsweise
die Textil- und Bekleidungsindustrie haben ihre frühere wirtschaftliche
Bedeutung verloren. Dafür gelten die elektrotechnische- und Elektronikindustrie
sowie die chemische Industrie als Wachstumsbranche. Gemessen an den erzielten
Einkünften sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, die
Baustoffherstellung, die Glas- und Keramikindustrie sowie der Tourismus
ebenfalls wichtig.
5.4 Währung und Banken
Die Landeswährung in England ist das Pfund
Sterling (1 Pfund = 100 Pence, 1Pfund = 1.56 Euro). Es gab ein Umstellung von
1968 (Shillling) bis 1971. Das Pfund wurde im Juni 1972 mit flexiblem
Wechselkurs gegen den Dollar und andere Währungen freigegeben.
Die
Bank von England,
gegründet 1694, wurde 1946 verstaatlicht. Sie ist die Zentralnotenbank für
England und Wales. Verschiedene Banken in Schottland und Nordirland haben
daneben das Recht, in beschränktem Umfang Banknoten auszugeben. Großbritannien
verfügt außerdem über etwa 13 große Geschäftsbanken mit mehr als
10000 Zweigstellen im In- und Ausland. Finanzdienstleistungen werden auch von
der Post, den Sparkassen ausgeführt.
5.5 Verkehrswesen
Der Straßenverkehr bildet
den wichtigsten Bereich des englischen Verkehrssystems. Das öffentliche
Straßennetz im Vereinigten Königreich ist allerdings unterschiedlich gut
ausgebaut: Über 71 Prozent des gesamten Straßennetzes und fast 85 Prozent des
Autobahnnetzes liegen in England. Das Straßennetz von Großbritannien hat eine
Gesamtlänge von 371 913 Kilometern davon sind 3226 Kilometer Autobahn. In
England herrscht Linksverkehr. Von allen 1000 Einwohnern haben 418 ein
Kraftfahrzeug.
Die Verwirklichung einer festen Landverbindung zwischen
England und Europa, wurde im 20. Jahrhundert Wirklichkeit. Ende des
19. Jahrhunderts begannen Arbeiten an einem Tunnel unter dem Ärmelkanal. Das
Vorhaben wurde im Lauf der Zeit mit zum Teil länger andauernden Unterbrechungen
mehrmals wieder angefangen zuletzt 1987. 1990 gelang nach drei Jahren Arbeit die
Fertigstellung eines Hilfstunnels. Die eigentliche Konstruktion mit zwei
Tunnelröhren verbindet die Städte Folkestone und Calais und besitzt eine Länge
von 52 Kilometern. Die Baukosten betrugA über 16 Milliarden US-Dollar. Der
Gesamttunnel verläuft 130 Meter unterhalb des Meeresspiegels und wurde 1993,
über ein Jahr später als geplant, fertig gestellt.
Cornwell
Kreidefelsen von Dover

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