Evangelische Schule Neuruppin

Sa, 25.05.13

- Grundschule, Oberschule und Gymnasium -

Counter: 2918159
Unterricht > Geografie > Abitur Home  Kontakt  Gästebuch  Sitemap  Impressum  Wort zur Woche  Tageslosung 
 Fischnet
User:
Passwort:
Schulprogramm
Leitbild
Deutscher Schulpreis 2012
Unterricht
 Unterrichtsqualität
 Grundschule
 Deutsch
 Latein
 Kunst
 Religion
 Geschichte
 Politische Bildung
 Geografie
    12/1 - Europa
    12/1 - Raumnutzung
    12/2 - Indien
    12/2 - Venezuela
    13/1 - Verkehrssituation
    13/1 - Citybereich
    13/2 - Wanderungsbewegungen
    13/2 - J. H. von Thünen
    Referate
    Abitur
    Exkursion nach Berlin
 Mathematik
 Chemie
 Physik
 Informatik
 Sport
 Projektwochen
 Englisch
 Kursfahrten
 Jahrgangsteams
 Fächerübergreifend
 Biologie
 Darstellendes Spiel
 Spanisch
 Musik
 Französisch
 Jahrgangsstufenübergreifend
Organisation
Unterrichtsinhalte
Fördern und Fordern
Miteinander
Beratung
Ganztagsangebot
Partner
Schulleben
Wettbewerbe
Eltern
Service
Personal
Termine
Informationen
Links
Impressum
 

Schullosung 2013: Gemeinsam auf den Weg machen, suchen und verändern

Die schriftliche Abiturprüfung


  1.Allgemeines  
     
 

- in der Qualifikationsphase müssen nach Vorgabe des Rahmenplans folgende Stoffgebiete behandelt werden:

-Europa
-Entwicklungsländer
-Siedlungen und ihr Wandel
-Raumplanung

- es gibt vier Lern- und Prüfungsbereiche:

-Naturgeographische und geoökologische Strukturen und Prozesse
-Raumstrukturen und Probleme von Industrieländern
-Raumstrukturen und Probleme von Entwicklungsländern
-Raumstrukturen und Veränderungen in Deutschland und Europa

Jeder der Schulaufsichtsbehörde einzureichende Vorschlag muß in seiner Gesamtheit mindestens zwei dieser Bereiche berücksichtigen.

- im eigentlichen Abi hat man die Chance zwischen zwei Aufgabenvorschlägen zu wählen

Zuerst erarbeitet die unterrichtende Lehrkraft drei Aufgabenvorschläge, diese werden daraufhin von der obersten Schulaufsicht überprüft. Es kann durchaus vorkommen, daß die Aufgabenstellung verändert wird oder ggf. neu formuliert wird!

- Hinweise bezüglich des Materials:

- die schriftliche Abiturprüfung ist immer materialgebunden
- ist dem Prüfling Einzelmaterial schon aus unterrichtlichen Zusammenhängen oder einer früheren Klausur bekannt, wird das Material unter einer anderen Fragestellung ausgewertet
- beim Geo-GK (Grundkurs) werden die Bezugsmaterialien bei den einzelnen Arbeitsanweisungen in Klammern dazugestellt
- im Geo-LK (Leistungskurs) wird dies unterlassen

- unterschiedliche Leistungsanforderungen zwischen GK und LK besteht vor allem:

- in der Komplexität des Stoffes
- dem Grad der Differenzierung
- Abstraktion der Inhalte und Begriffe
- Anspruch an Methodenbeherrschung
- Selbständigkeit der Lösung von Problemen

 
     
  2. Anforderungsbereiche (AFB) 1-3:  
     
 

- Anforderungsbereich 1:

- Wiedergabe von Sachverhalten aus abgegrenztem Gebiet im gelernten Zusammenhang
- Beschreibung und Darstellung gelernter und geübter Arbeitstechniken in begrenztem Gebiet und wiederholendem Zusammenhang

- Anforderungsbereich 2:

- selbständiges Erklären, Bearbeiten und Ordnen bekannter Sachverhalte
- selbständiges Anwenden und Übertragen des Gelernten auf vergleichbare Sachverhalte

- Anforderungsbereich 3:

- planmäßige Verarbeiten komplexer Gegebenheiten
- Ziel: zu selbständigen Begründungen, Folgerungen, Deutungen und Wertungen zu gelangen

- bessere Orientierung:

- die Bewertung wird durchschaubarer und besser vergleichbar
- die Erarbeitung einer ausgewogenen Aufgabenstellung wird erleichtert

- Abfolge der Anforderungsbereiche:

- entspricht der zunehmenden Selbständigkeit der geforderten Prüfungsleistung
- Lernen von Unterrichtswissen ist grundvoraussetzung für die Aufgabenlösung
- der Anteil der selbständigen, problemlösenden Arbeit sollte gegenüber dem Reproduktionsanteil das eindeutige Übergewicht haben

- Aufgliederung nach inhalts- und methodenbezogenen Kenntnissen und Fähigkeiten:

- inhaltsbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten:

AFB 1:    - Wiedergabe von Sachverhalten:

- Grundtatsachen
- Fachwissenschaftliche Begriffe
- Ereignisse
- Prozesse
- Strukturen und Ordnungen
- Normen und Konventionen
- Kategorien
- Theorien, Klassifikationen, Modelle

AFB 2:    - Selbständiges Erklären und Anwenden des Gelernten und Verstandenen:

- Erklären von Sachverhalten
- Verarbeitung und Ordnen unter bestimmten Fragestellungen
- Anwenden des Gelernten und Verstandenen in neuen Zusammenhängen und auf Sachverhalte, die so im unterricht nicht behandelt worden sind
- Weiterführendes Untersuchen bekannter geographischer Strukturen und Prozesse unter wirtschaftlichen und politischen Aspekten
- Verknüpfen geographischer Kenntnisse und Einsichten und deren Verarbeitung im neuen Zusammenhang
- Analysieren neuer Sachverhalte

AFB 3:    - Problembezogenes Denken, Urteilen, Begründen:

- Einbeziehen erworbener Kenntnisse und erlangter Einsichten bei der Begründung eines selbständigen Urteils
- Feststellen von Informationslücken bei der Gewinnung von Einsichten und Urteilen
- Erkennen der Bedeutung und der Grenzen des Aussagewertes von Material
- Reflektieren von Normen, Konventionen, Zielsetzungen und Theorien sowie Befragen auf ihre Prämissen
- Problematisieren von Sachverhalten und Darstellungen anhand selbständig entwickelter Aspekte
- Erörtern oder Prüfen von Hypothesen
- Aufzeigen von Alternativen

- methodenbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten:

AFB 1:   - Kennen von:

- Darstellungsformen
- Arbeitstechniken und methodischen Schritten dei der bearbeitung von Aufgaben

AFB 2:   - Anwenden von fach- und sachadäquaten Methoden und Arbeitstechniken:

- bei der Darstellung geographischer Sachverhalte
- bei der Übertragung in andere Darstellungsformen
- bei der Erschließung von Arbeitsmaterial und bei der Auseinandersetzung mit neuen Fragestellungen

AFB 3:   - Beurteilen von Methoden:

- Erörtern möglicher methodischer Schritte zur Lösung von Aufgaben
- Begründen des eingeschlagenen Lösungsweges
- Prüfen von Methoden
- Prüfen von Darstellungsformen auf ihre Aussagekraft

 
     
  3. Operatoren als Steuerungshilfen:  
     
 

- ihre Synonyme:

nennen:

- einfachste Form des Feststellens, dem Beschreiben vorausgehend und darin enthalten

beschreiben:

- geordnete, verbale, fachspezifisch angemessene Darstellung eines geographischen Sachverhaltes mit dem Zweck, eine klare und deutliche Vorstellung des Dargestellten zu vermitteln

erläutern:

- Sachverhalt mit Hilfe vergleichbarer Termini, Beispiele oder Strukturen zu verdeutlichen

auswerten:

- Zerlegen eines Ganzen in seine Teile
- Zerlegen eines Geschehens in seine Einzelstufen
- Zusammenfassung von Einzelelementen zu einer Einheit, so daß eine geographische Aussage entsteht, die nicht von Anfang an offensichtlich war

interpretieren:

- Anwenden hinsichtlich auf das thema fachwissenschaftlich relevanten Aspekte und Methoden
- Erreichen von tieferem Verständnis des Beziehungsgefüges
- evtl. kritische Reflexion des Sachverhaltes

vergleichen:

- Feststellen von gleichen bzw. ähnlichen und/oder unterschiedlichen Merkmalen
- Ziel: tiefere einsicht in den Untersuchungsgrad

beurteilen:

- mit geographischem Sachverhalt und sonstigen begründeten Kriterien der Aufgabenstellung auseinandersetzen - Gedanken- und Arbeitsschritte im Beurteilungsvorgang: erörtern, überprüfen, Stellung nehmen, begründen, entscheiden

Lösungsvorschläge machen:

- auf Material und Vorwissen gestütztes begründetes Urteil abgeben, bezogen auf einen strittigen, offenen, noch nicht entschiedenen geographischen Sachverhalt

 
 Geografie
 Rahmenpläne
Die Stoffverteilung im Geografieunterricht finden Sie hier
 Unterricht
Interessantes aus und über den Geografieunterricht
hier
 Wettbewerbe
Schülerwettbewerb: 'Europas kulturelle und historische Spuren im Land Brandenburg'
hier
 

Letzte redaktionelle Aktualisierung 20.07.2008