Evangelische Schule Neuruppin

Mi, 23.04.14

- Grundschule, Oberschule und Gymnasium -

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Schullosung 2014: Leben, Lieben, Lachen - zusammen!

Schule als lernende Institution

Als Schule zu lernen, heißt für uns, anzuerkennen, dass qualitative Veränderungen in unserer Schulkultur gerade schon dann anfangen, wenn wir uns auf den Weg machen. In diesem Sinne ist die Umstrukturierung des Schulalltags in Form der neu geschaffenen Rhythmisierung das Ergebnis eines längeren Diskussionsprozesses innerhalb des Kollegiums darüber, wie wir einen lernförderlichen Umgang mit der Vielfalt gelingend gestalten können. Die Implementation des Unterrichtskonzepts mit Wochenplan und Lernzeit ist innerhalb eines Schuljahres erfolgt, indem die Rahmenbedingungen durch das Leitungsteam vorgegeben worden sind. Nach der Information in allen Gremien ist das neue Konzept in einer Er-probungsphase umgesetzt worden. Schwierigkeiten, auch Bedenken bei der inhaltlichen Ausgestaltung sind benannt und während des Prozesses der Veränderung in verschiedenen Gremien sukzessive bearbeitet worden.
Im Ergebnis sind an unserer Schule auf der strukturellen Ebene gerade solche Bedingungen geschaffen worden, durch welche die schuldemokratischen Prinzipien der Selbstverantwor-tung, der Partizipation und der Kooperation in den verschiedenen Gremien der Schüler-, El-tern- und Lehrerschaft wirksam werden können. Für eine effektivere Wechselwirkung zwi-schen den einzelnen Lehrern und der gesamten Schule wird ein "kooperativer Führungsstil" umgesetzt, in dessen Rahmen die vier Fachbereichsleiter durch die Aufnahme in das Lei-tungsteam in ihrer Funktion gestärkt werden. Zwei weiteren Kollegen ist Verantwortung für andere Leitungsaufgaben übergeben worden. Lineare Entscheidungsabläufe sind durch kreisförmige ersetzt, indem über Hierarchieebenen hinweg ein kontinuierlicher Informations- und Evaluationszusammenhang gesucht wird.
Da den Lehrern als Agenten des Lernens in der gesamten Organisation Schule eine beson-dere Bedeutung zukommt, sind verschiedene Strukturen der Kommunikation etabliert, die es ermöglichen oder erleichtern, Wissen zu kommunizieren, öffentlich zu machen, zu teilen, auszutauschen, also in Teams oder Gruppen zusammenzuarbeiten und in einen Dialog zu treten. Die AG Schulhofgestaltung, in der Lehrer, Eltern und Schüler zu Beginn dieses Schul-jahres ein differenziertes Konzept für die Neugestaltung des Schulgeländes vorgelegt haben, ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit der verschiedenen schulischen Gruppen auf Augenhöhe.
Die Lehrer haben mittwochs ab 14.30 Uhr Teamzeit für die Arbeit und für Beratungen in den unterschiedlichsten Gremien. Hierfür tragen sich die unterschiedlichen Teams und Gremien in den für alle stets zugänglichen Terminplan ein. Ein vorgegebenes Terminraster hilft bei der Koordination. Die Lehrer können in dieser Zeit an Konferenzen, Jahrgangs- oder Quali-tätsteamsitzungen oder Arbeitskreisberatungen teilnehmen. Sie haben hier die Zeit, mit an-deren an individuellen Vorbereitungen zu arbeiten, Material für Einzelprojekte zu erstellen und über die individuelle Förderung ihrer Schüler zu beraten und diese zu planen. Jedes Team - alle Kollegen sind auf diese Weise unmittelbar eingebunden - wird von einem Lehrer geleitet, welcher aus den Lehrern des Jahrgangsstufenteams gewählt wird. Der Jahrgangsteamleiter ist für die Arbeit innerhalb des Teams verantwortlich und führt die Absprachen mit anderen Teams und der Schulleitung u. a. im Rahmen der Jahrgangsteamleitersitzungen. In einer Bottom-up-Ausrichtung des Arbeitsprozesses können somit die inhaltlichen Impulse aufgegriffen und Lernprozesse leichter von der Individual- über die Gruppen- bzw. Team-ebene auf die Ebene der Schule übertragen werden. Eine Effizienzerhöhung ist ebenso spürbar erreicht worden wie eine gesteigerte Qualität der Arbeit; es existiert ein positives Innovationsklima.
Inzwischen ist das Konzept der Rhythmisierung strukturell fest etabliert. Die inhaltliche Aus-gestaltung, vor allem in Bezug auf Schwerpunkte der Differenzierung, wird durch die Diskus-sion in den Jahrgangsteams noch vorangetrieben. Die weitere Stärkung der Jahrgangsteams im Sinne einer Verantwortlichkeit über die Wochenplan- und Lernzeitstunden hinaus, z. B. zur Gestaltung des Miteinanders im schulischen Alltag, wird zu einem sinnvollen Ausbalancieren verschiedener Interessen führen. Die künftigen Schwerpunkte der Schulprogrammarbeit ergeben sich dann aus einer Orientierung auf fachbezogene Aspekte, indem die Perspektive der Fächer eingenommen wird, was wiederum zu einer Stärkung der Fachkonferenzarbeit führen wird.
Die kontinuierlichen Rückmeldungen aus den externen Evaluationsstudien, wie SEIS und Reformzeit, geben uns hier weitere wichtige Hinweise zum bisher erreichten Stand im Be-reich der Unterrichtsqualität. Des Weiteren sind uns die Standards des Qualitätsrahmens für Schule des Landes Brandenburg eine verbindliche Orientierung, auch im Vergleich mit den anderen Schulen des Landes. Daneben kommen Innovationsschübe stets durch die Teil-nahme von Lehrern an Fortbildungsveranstaltungen, z. B. des Landesinstituts für Schule und Medien (LISUM) des Landes Brandenburg, sowie an Qualifizierungsmaßnahmen, z. B. zur Mediation und zur Kollegialen Fallarbeit. Die Kollegen aus dem Fachbereich Naturwis-senschaften engagieren sich z. B. im bundesweiten "Sinus-Transfer-Projekt".
Wir sind bestrebt, die institutionalisierte Kommunikation auch auf kollegialer Ebene weiter zu stärken. Zwei Kollegen unserer Schule haben erfolgreich an der Projektgruppe Evaluation der Evangelischen Schulstiftung teilgenommen. Ziele des Projekts sind für die beteiligten Schulen und Lehrer: 1. begründete Aussagen über die Qualität ihres Unterrichts zu erhalten; 2. ein Instrument zur Beurteilung ihres Unterrichts zu entwickeln, das für die weitere Schul-entwicklung genutzt werden kann; 3. befähigt zu werden, Unterricht qualifiziert zu beobach-ten, zu bewerten und den Kollegen eine entsprechende Rückmeldung zu geben. Als Ergebnis des Projekts ist ein Hospitationskonzept entstanden, das auf einer Gesamtkonferenz dem Kollegium vorgestellt worden ist. Es haben sich inzwischen mehrere Lehrer-Tandems gefun-den, die nach dem Konzept in ihrem Unterricht gegenseitig hospitieren werden. Darüber hin-aus gilt es, Techniken der kollegialen Intervision und der Gordon-Konferenzstruktur in der Teamarbeit noch zielgerichteter zu verankern, indem diese Instrumente konsequente An-wendung finden.
Seit Bestehen unserer Schule fungieren wir als Ausbildungsschule. Lehramtsstudierende absolvieren regelmäßig ihre Praxisstudien und werden dabei gern von erfahrenen Kollegen betreut. In diesem Zeitraum haben wir auch mehr als 40 Lehramtskandidaten ausgebildet. Jeder Lehramtskandidat wird entsprechend seiner Unterrichtsfächer von zwei Ausbildungs-lehrern in seiner selbstständigen Unterrichtstätigkeit angeleitet. Wir streben an, die Lehr-amtskandidaten über die Standardsituationen des Lehrerhandelns hinaus frühzeitig in die außerunterrichtliche Arbeit einzubinden, indem sie z. B. im Rahmen von eigenen Projekten und Arbeitsgemeinschaften mit eigenen Schwerpunkten das Schulprofil stärken. Für die kon-kreten organisatorischen und inhaltlichen Ausbildungsbelange innerhalb der Schule steht den Lehramtskandidaten und den Ausbildungslehrkräften ein Lehrer zur Verfügung; über ihn erfolgt auch die Kommunikation mit den Mitarbeitern der Universitäten bzw. der Studiense-minare, deren positive Rückmeldungen zur Qualität unserer Arbeit uns ermutigen, uns wei-terhin auch als Schule in freier Trägerschaft in diesem Bereich zu profilieren.
Wir verstehen unser Engagement in der Lehrerausbildung auch als wichtigen Beitrag zur Personalgewinnung für die Evangelische Schule Neuruppin. Mehrere junge Kollegen sind nach Abschluss ihrer Ausbildung als Lehrer an unserer Schule geblieben. Ebenso wichtig ist uns die rasche Integration neuer Kollegen. Die Fachkonferenzleiter fungieren als explizite Ansprechpartner und befördern vor allem die Kommunikation zwischen den Fachkollegen.
Mit Neugründung der Oberschule als Teil der Evangelischen Schule sind die Lehrer heraus-gefordert, schulformübergreifende Unterrichtskonzepte zu entwickeln, die dem Gedanken der Einheit der Schule unter Anerkennung der Vielfalt Rechnung tragen. Hier gilt es für die Jahrgangsteams und die Fachkonferenzen in gleicher Weise, den besonderen Entwick-lungsauftrag zu konkretisieren.

 Leitbild

Mehr zu unserer pädagogischen Grundorientierung finden Sie hier, z.B. Medienkonzept
 Unterricht
Unsere Unterrichtsprinzipien und -formen, z.B. Deutsch
 Organisation
Unterrichtsorganisation und -rhythmisierung, z.B. Segenswünsche
 Unterrichtsinhalte
Hier finden Sie unsere schuleigenen Rahmenplan-konkretisierungen, z.B. Physik
 Fördern und Fordern
Mehr zu unseren schuleigenen Förder- und Forderkonzepten, z.B. Baltic Sea Tour 2013
 Miteinander
Unsere Konzepte zum Sozialverhalten finden Sie hier, z.B. Klassenfahrten
 Beratung
Beratung wird bei uns groß geschrieben, z.B. Abi - Was nun?
 Ganztagsangebot
Wir betreuen auch über den Unterricht hinaus, z.B. Hort
 Partner

Kooperationen mit außerschulischen Partnern und Institutionen, z.B. Familie Heinlein
 Schulleben
Feste, Feiern und Rituale, z.B. Veranstaltungen
 Wettbewerbe

Wir nehmen regelmäßig an Wettbewerben teil, z.B. Deutscholympiade 07
 Eltern
Bei uns wird eng mit den Erziehungsberechtigten kooperiert, z.B. Elternsprecher
 Personal
Unser Lehrerkollegium können Sie hier kennenlernen, z.B. Lehrer
 Termine
Die Termine des Schuljahres, z.B. Andachten und Gottesdienste
 Informationen
Wichtige Informationen finden Sie unter diesem Menüpunkt, z.B. Anmeldung
 Links
Interessante Links, wie der zur Homepage der Schulstiftung, zur Homepage der Stadt Neuruppin, zur Homepage der Ev. Kirchengemeinde Neuruppin
 

Letzte redaktionelle Aktualisierung 20.07.2008